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Tageslosung - für Mi. 8. September 2010
    Seid nicht halsstarrig, sondern gebt eure Hand dem HERRN und kommt zu seinem Heiligtum. - 2.Chronik 30,8

    Der Herr sprach zu dem Knecht: Geh hinaus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, dass mein Haus voll werde. - Lukas 14,23

Bibellese

Wort zum Tag - 2. Chronik 30,8
    Mit 25 wurde Hiskia König in Jerusalem. Er gehörte zu der Sorte Menschen, die sich nicht einfach nur an ihrer Macht berauschten, sondern wirklich… | mehr |

Anstoß - Lukas 14,23
    Stellen Sie sich einmal vor: Sie planen ihren Geburtstag und laden alle Ihre Freunde ein. Es ist ein runder Geburtstag und Sie wollen richtig gro… | mehr |

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Der Feind an unserem Tisch

„Kein Platz der Welt ist gefährlicher als der Ort, wo sich unsere Gabel und unser Messer kreuzen", schreibt ein bekannter Ernährungsexperte. Tatsächlich ist es so, dass auf Grund ihrer Essgewohnheiten allein in Europa jedes Jahr Millionen von Menschen sterben. Ganz zu schweigen von den schweren Erkrankungen, die viele Menschen arbeitsunfähig machen und die in vielen Fällen hätten vermieden werden können.

Allein in Deutschland gibt es jährlich 400.000 Todesfälle durch Kreislauferkrankungen – davon 90.000 durch Herzinfarkt – und 200.000 Tote durch Krebserkrankungen. Jeder zweite Deutsche stirbt an einer Herzkreislauf- und jeder vierte an einer Krebserkrankung. Schuld ist in vielen dieser Fälle unsere Ernährung. Deshalb ist die Frage, wann ich was und wie viel esse, eine Frage, die unser (Über-)Leben direkt betrifft.

Die Katastrophe 
spielt sich inmitten unserer Familien ab. Wir bedauern die Opfer von Terroranschlägen und Naturkatastrophen, übersehen aber die Misere auf unserem Teller. Denn entweder wir verstehen es nicht mehr, die natürlichen Speisen geschmackvoll zuzubereiten, oder wir haben uns so an den Reiz des Ungesunden gewöhnt, dass der Geschmack an gesundem Essen erst wieder neu entwickelt werden muss.

Weißmehl, Zucker, ein Übermaß an Fetten, chemisch veränderte Nahrung, Fleisch, Wurst und vieles mehr essen wir „gern". Aber kennen wir auch die Folgeerscheinungen dieser Ernährung? Ärzte, Krankenhäuser, Pflegeheime und Bestattungsinstitute jedenfalls haben alle Hände voll mit den Folgen unserer verkehrten Ernährung zu tun.

Dabei sollte Christen dieses Thema besonders am Herzen liegen. Schließlich finden wir in der Bibel nicht nur Anleitungen für ein glückliches und friedliches Mitei­nander, sondern auch für ein gesundes Leben.

Bereits in den ersten Kapiteln ist davon die Rede, dass wir uns von pflanzlicher Nahrung wie Getrei­de und Obst von Bäumen und Sträuchern ernähren sollten. Viel später – d. h. nach der Sintflut – ist dann auch vom Fleisch die Rede, das Gott den Menschen erlaubt zu essen – aber nur unter bestimmten Voraussetzungen, nämlich ohne Blut, ohne Fett und nur Fleisch von „reinen" Tieren.

Allerdings nützt auch die beste Ernährung wenig, wenn wir alle anderen Gesetze nicht beachten. Wenn wir z. B. den Ausgleich von Ruhe und Bewegung nicht mehr kennen oder unser Gemüt sich nur noch in einer ständigen Berg- und Talfahrt befindet.

Wer jedoch die Ratschläge, die Gott in seinem Wort, der Bibel, gegeben hat, befolgt, kann eigentlich gar nichts Besseres für seine Gesundheit tun als das. Das betrifft auch unsere geistige und seelische Gesundheit. Psychische Erkrankungen würden bestimmt nicht in so erschreckendem Maße ansteigen, wenn wir uns an die Regeln der Bibel halten würden. Aber alles beginnt nun einmal damit, dass wir diese Regeln überhaupt kennen – und sie dann beachten.

Jede ungesunde Lebensweise zerstört die Lebensqualität, die Gott uns schenken möchte. Was unser Wohlbefinden und unsere körperliche Gesundheit betrifft, halten wir unser Schicksal durch Messer und Gabel im wahrsten Sinne des Wortes in den eigenen Händen.

Die Wahrscheinlichkeit, einem Terroranschlag zum Opfer zu fallen, ist in unserem Teil der Welt immer noch gering. Vom Feind an unserem Tisch besiegt zu werden, ist hingegen eine sehr reale Gefahr.

Wir können uns aber dagegen wehren. Deshalb: Fangen wir damit an!